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Erfolgreiche Inklusion bei der Würth Industrie Service

Bad Mergentheim/Main-Tauber-Kreis. Inklusion ist ein wichtiges Element innerhalb der Gesellschaft und vieler Unternehmen, auch bei der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG. Bereits seit einem Jahr läuft das Projekt „gelebte Inklusion in der Logistik“ sehr erfolgreich. Der im August 2015 eröffnete Bereich, im modernsten Logistikzentrum für Industriebelieferung in Europa, läuft unter dem Namen die „neue Packstraße“. Getreu dem Ansatz „Zusammenwachsen“ arbeiten dort Mitarbeiter mit und ohne Handicap gemeinsam.
Die „neue Packstraße“ ist ein speziell ausgestatteter Bereich, in dem Menschen mit Handicap sogenannte Ein-Positions-Aufträge abwickeln und damit die bestehende Packstraße entlasten. Täglich werden dort mittlerweile 800 bis 1.000 Positionen abgewickelt. An diesen Arbeitsstationen können teils gehörlose Mitarbeiter problemlos arbeiten und sich voll ins Team einbringen. „Mir wurde schnell bewusst, dass es für eine vollständige Inklusion nicht ausreichend ist, Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap zu schaffen. Deswegen haben wir eine Rotation in meinen Bereichen eingeführt, die dazu führt, dass Menschen mit und ohne Handicap im Arbeitsalltag zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Dadurch entsteht Zusammenhalt und wir erreichen gemeinsam unsere Ziele“, so Davide Dell’Anna, Teamleiter Warenausgang SAP Pakete und seit 9 Jahren Mitglied des Vertrauensrats der Würth Industrie Service. Ebenso wurde ein Warnsystem zur Selbstrettung von gehörlosen Mitarbeitern eingeführt. Diese werden durch ein Hinweisfenster auf ihrem PC mit dem Wort „ALARM“ gewarnt und wissen somit, dass sie das Gebäude verlassen müssen. Entstanden ist dies durch eine Kooperation der Brandschutzbeauftragten und Mitarbeitern aus der EDV.
Seit über 10 Jahren unterstützt die Würth Industrie Service diverse Einrichtungen im Main-Tauber-Kreis wie zum Beispiel den Sprungbrett e.V. und die Lorenz-Fries-Förderschule. Die finanzielle Unterstützung ist dabei nur ein Teil des Großen und Ganzen. Die Förderung und Weiterentwicklung der sozialen Kompetenz ist schon im Ausbildungskonzept ein entscheidender Baustein. So sind bereits tolle Inklusionsprojekte zwischen dem Sprungbrett e.V. und der Auszubildenden-Projektgruppe „Soziales Lernen“ entstanden, wie zum Beispiel das Bemalen von Ostereiern mit anschließendem Verkauf, das Bauen und Verkaufen von Fledermaushäusern und das Basteln von Weihnachtskarten und –figuren. Hinzu kommt, dass der Berufseinstieg für Jugendliche mit einem Handicap erleichtert wird. Dies gelingt zum Beispiel durch Schnupperpraktika. In Zusammenarbeit mit der Schule im Taubertal und der berufsvorbereitenden Einrichtung in Bad Mergentheim (BVE) soll jungen Menschen eine Perspektive gegeben werden.
Neben dem Kerngeschäft ist es der Würth Industrie Service ein besonderes Anliegen, Menschen mit Handicap eine Chance zu eröffnen und deren Lebensqualität zu verbessern. Dabei soll vor allem das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung verbessert werden. „Wir sehen dies als unsere gesellschaftliche Verantwortung und als unsere moralische Verpflichtung und werden dies auch in Zukunft weiter forcieren.“, sagt Nadine Faul, Mitarbeiterin in der Personalabteilung der Würth Industrie Service.

Quelle: Würth Industrie Service

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