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Heißer Winter am Landestheater Dinkelsbühl

Dinkelsbühl (pm). Die Große Kreisstadt Dinkelsbühl ist im Theaterfieber: 50 Prozent mehr verkaufte Karten im Vergleich zum letzten Jahr. Das ergibt 12.800 Besucher am Landestheater Dinkelsbühl. Zum Jahresbeginn ist es nun an der Zeit ein erstes Fazit der aktuellen Winterspielzeit 2018|19 zu ziehen, denn schließlich ist das Landestheater mit der anstehenden Premiere der Komödie „Das Abschiedsdinner“ auf der Zielgerade der Winterspielzeit angekommen.

Schlussapplaus der erfolgreichsten Produktion in diesem Winter „Suche impotenten Mann fürs Leben“. Foto: Sebastian Engmann

Intendant Peter Cahn betont, dass das Landestheater Dinkelsbühl „zuschauermäßig das größte Schauspielhaus zwischen Nürnberg und dem Baden-Württembergischen Ulm“ sei. „Und“, so Cahn weiter, „in der vermeintlichen Provinz steckt sehr viel Potenzial. Das Landestheater Dinkelsbühl hat sich von einem anfänglichen Provinztheater zu dem führenden Kulturanbieter der Region und darüber hinaus entwickelt. Ein großer Teil unserer Zuschauer kommt aus dem Raum Aalen, Crailsheim und Schwäbisch Hall. Auch Nürnberger, Münchener und Stuttgarter sind unter den regelmäßigen Theatergästen. Wenn man sich überlegt, dass diese Städte jeweils ein Staatstheater haben und die Leute dennoch nach Dinkelsbühl kommen, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass wir hier sehr vieles richtig machen.“

Bühne in Dauernutzung

Für ungebrochene Begeisterung sorgt der Erfolg des Landestheaters auch bei Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer: „Einfach spitze! Was das Landestheater Dinkelsbühl leistet ist genial!“

Der große Erfolg des Landestheaters bleibt dem Publikum nicht mehr verborgen. Denn mitunter wurde es immer schwieriger an Karten für die Stücke der Winterspielzeit zu kommen. So sind einige Stücke bereits drei Monate vor der Premiere bereits ausverkauft. Laut Cahn wurden fast alle Stücke dieser Winterspielzeit mit Zusatzvorstellungen bedacht. „Bei ‚Suche impotenten Mann fürs Leben‘ waren es am Ende sieben Zusatzvorstellungen und somit doppelt so viele Vorstellungen wie ursprünglich angedacht.

Die anderen Stücke hatten zwei bis fünf Zusatzvorstellungen. Mehr geht einfach nicht, da wir sonst die Folgestücke nicht mehr adäquat proben können. Der Erfolg darf nicht zu Lasten der Qualität gehen. Denn die hohe künstlerische Qualität zeichnet alle unsere Stücke aus. Egal ob im Kindertheater oder Abendspielplan. Das bemerkt das Publikum auch und kommt deswegen so gerne nach Dinkelsbühl. Unser Ziel ist es, die Menschen gut zu unterhalten. Für zwei Stunden aus dieser wahnsinnigen Welt herauszuholen. In eine unterhaltsame Welt ohne Probleme und Schwere.“ Dr. Hammer fügt hinzu: „Bei der Gründung des Theaters in Dinkelsbühl 1956 hat sicher niemand daran gedacht, dass die Theatergeschichte hier eine solch erfolgreiche sein wird.“

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