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Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt

Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt

 

Im KIZ mehr als 1000 Erstimpfungen innerhalb einer Woche verabreicht

 

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Montag, 8. März, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffene Person lebt im Gebiet der Stadt Niederstetten, ist Kontakt zu einem bereits bekannten Fall und befindet sich in häuslicher Isolation. Für ihre Kontaktpersonen wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 3323.

 

3149 Personen wieder genesen

 

Mittlerweile sind 26 weitere und damit insgesamt 3149 Personen wieder genesen. Derzeit sind 105 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 1, Assamstadt: 1, Bad Mergentheim: 11, Boxberg: 1, Creglingen: 13, Freudenberg: 5, Großrinderfeld: 3, Grünsfeld: 1, Igersheim: 2, Königheim: 0, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 14, Niederstetten: 13 (+1), Tauberbischofsheim: 8, Weikersheim: 12, Werbach: 0, Wertheim: 20 und Wittighausen: 0.

 

Sieben-Tage-Inzidenz bei 72,5

 

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Montag, 8. März, bei 72,5. Eine Woche zuvor, am Montag, 1. März, lag der Wert bei 52,1. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (1. bis 7. März) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.

Wohngemeinschaft in der Residenz Weikersheim unter Quarantäne

Aufgrund eines Infektionsfalls musste die ambulant betreute Wohngemeinschaft in der Residenz Weikersheim unter Quarantäne gestellt werden.

Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Kreisimpfzentrum

Im Kreisimpfzentrum (KIZ) des Main-Tauber-Kreises in Bad Mergentheim haben in der Woche von Montag, 1., bis Sonntag, 7. März, insgesamt 1264 Erst-Impfungen stattgefunden. „Damit wurden im KIZ innerhalb einer Woche erstmals mehr als 1000 Erstimpfungen verabreicht“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Arbeitsstabes Corona. Es wurden sowohl impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger geimpft als auch impfberechtigte Mitarbeitende aus dem medizinischen Bereich, die auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und bei Rettungsdiensten tätig sind. „Wir verimpfen im KIZ sowohl den Biontech- als auch den AstraZeneca-Impfstoff. Die Termine für beide Impfstoffe werden sehr gut angenommen, so dass keinerlei Dosen ungenutzt in den Kühlschränken lagern“, ergänzt Schauder.

Für eine vollständige Immunisierung mit den derzeit zugelassenen Vakzinen sind zwei Impfstoffdosen notwendig. In der Woche von Montag, 1., bis Sonntag, 7. März, fanden 263 Zweitimpfungen statt, die sich wiederum auf impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger sowie Mitarbeitende aus dem medizinischen Bereich verteilen.

Damit erhielten seit dem Impfstart im Main-Tauber-Kreis am Freitag, 22. Januar, insgesamt 4414 Personen ihre erste Impfung und 1495 Personen ihre zweite Impfung.

In den Zahlen nicht enthalten sind Impfungen, die im Zentralen Impfzentrum Rot am See (ZIZ) an Einwohnerinnen und Einwohner des Main-Tauber-Kreises verabreicht wurden oder die von den Mobilen Impfteams des ZIZ in Pflegeheimen im Main-Tauber-Kreis vorgenommen wurden.

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städ-ten und Gemeinden (Stand: 8. März, 14.30 Uhr)

Pilotprojekt zur Corona-Schutzimpfung in Arztpraxen startet

Darüber hinaus strebt das Land Baden-Württemberg an, die Corona-Schutzimpfungen weiter in die Fläche zu bringen: Durch ein gemeinsames Pilotprojekt des Sozialministeriums, der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg und der Kommunalen Landesverbände werden niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in die Impfversorgung einbezogen. In nahezu allen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg können Personen im Alter von über 80 Jahren aus der ersten Priorisierungsstufe in Pilotpraxen geimpft werden. Die anspruchsberechtigten Personen sind in der Regel bereits Patientinnen und Patienten der jeweiligen Arztpraxis. Die teilnehmenden Praxen werden auf impfberechtigte Patientinnen und Patienten zugehen, um Impftermine zu vereinbaren. Eine Kontaktaufnahme seitens der Patienten ist daher nicht notwendig. Das Pilotprojekt startet am Montag, 8. März.

„Mit dem Pilotprojekt sollen die Voraussetzungen für einen künftigen reibungslosen Übergang der Impfungen in die Hausarztpraxen, sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, geschaffen werden. In den nächsten Wochen und Monaten rechnen wir mit deutlich steigenden Impfstofflieferungen“, erklärt Gesundheits- und Sozialdezernentin Elisabeth Krug.

Wie die Kassenärztliche Vereinigung hierzu mitteilte, ist das Impfen Alltag in den Praxen. Allerdings sei bei der Corona-Schutzimpfung der Impfstoff anders zu handhaben, die Dokumentation sei anders, und es müssten die Verteilung der Impfstoffe auf die Praxen und die Lieferketten geklärt werden. Daher sei ein solcher Test unbedingt sinnvoll.

Seitens der Kommunalen Landesverbände wurde betont, dass in absehbarer Zeit die Zahl der Impfdosen die Kapazitäten der Impfzentren übersteigen dürfte. Daher sei es richtig, jetzt die geordnete Ausweitung der Corona-Impfungen in den Bereich der niedergelassenen Ärzteschaft strukturiert anzugehen. Hausärzte könnten künftig im Rahmen von Hausbesuchen auch bettlägerige Patienten impfen, die keine Chance haben, ins Impfzentrum zu kommen.

Das Land übernimmt im Rahmen des Pilotprojekts die Transportkosten für die Auslieferung der Impfstoffe sowie die Kosten für die Bereitstellung des Impfzubehörs. Die beauftragte Arztpraxis rechnet die erbrachten Leistungen im Zusammenhang mit der Durchführung der Impfung über die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg ab. Bei der Auswahl der Pilot-Standorte wurde beachtet, dass maximal eine Hausarztpraxis auf den Bezirk eines Impfzentrums entfällt. Das Pilotprojekt ergänzt die etablierte Struktur der Zentralen Impfzentren sowie Kreisimpfzentren und läuft für die Dauer von sechs Wochen; in den ersten drei Wochen erfolgen die Erstimpfungen und in den letzten drei Wochen die Zweitimpfungen.

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