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Bürgerbus Dinkelsbühl (Ruf-Bus) soll Mobilität verbessern

Dinkelsbühl (pm/ak). Um die Mobilität der Bürger zu verbessern, insbesondere von Senioren bzw. allen Personen ohne eigenes Fahrzeug, möchte die Stadt Dinkelsbühl einen Bürgerbus anschaffen. Betrieben wird dieser von einem Team ehrenamtlicher Fahrer im Gemeindegebiet.

Dinkelsbühl ist ein zentraler Ort zum Einkaufen, bei Dienstleistungen wie Behörden, Versicherungen und Gastronomie, für die ärztliche Versorgung aber auch einfach nur als Verweilstadt: damit alle Bürger sowohl aus der Kernstadt als auch aus den Stadtteilen die-ses Angebot nutzen können, auch obwohl sie kein eigenes Auto haben oder nicht (mehr) mobil sind, soll es zukünftig einen Bürgerbus geben. Hierfür werden in einem ersten Schritt ehrenamtliche Fahrer gesucht. Foto: Stadt Dinkelsbühl

Geplant ist, dass ein durch die Stadt Dinkelsbühl betriebenes Fahrzeug (Kleinbus) in der Zeit von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr per Anruf vom Bürger geordert werden kann. Fahrgäste haben die Möglichkeit, ihre gewünschte Fahrt über dieses Telefon direkt beim jeweiligen Fahrer anzumelden. Die Abholung erfolgt dann direkt zuhause, wo der Fahrgast auch nach Abschluss seines Termins (z.B. nach dem Arztbesuch oder einem Einkauf) wieder zurückgebracht wird.

Wie kann man Fahrer werden?

„Es freut uns, wenn sie sich für ein Engagement beim Bürgerbus Dinkelsbühl interessieren und es ist einfacher als man denkt, insofern die nachfolgenden Anforderungen erfüllt werden: Man muss 21 Jahre oder älter sein und zudem seit mindestens drei Jahren einen Führerschein Klasse B (früher III für PKW) besitzen“ erläutert Verwaltungsfachwirt Klaus Wüstner von der Bauverwaltung und ergänzt: „Um die weiteren notwendigen organisatorischen Dinge, wie beispielsweise die ärztliche Untersuchung und eine Schulung durch einen Fahrlehrer zum sicheren Umgang mit dem Fahrzeug, kümmern wir uns gemeinsam mit ihnen. Ihnen persönlich entstehen dabei keine Kosten!“

Wie oft „muss“ man fahren?

Grundsätzlich ist von „Muss“ keine Rede, da man selbst angibt wie oft und wann man fahren möchte. Die jeweiligen Fahrer werden maximal einen halben Tag (ca. 4,5 Stunden) pro Woche zum Einsatz kommen. Bei dringlichen Zwischenfällen können Fahrten auch jederzeit abgesagt werden, dazu muss lediglich der Fahrdienstleiter informiert werden – dieser wird dann einen Ersatzfahrer einsetzen. Eine Absicherung der Fahrer erfolgt über die Versicherung der Stadt Dinkelsbühl. „Wir bitten um tatkräftige Unterstützung, damit wir den Bürgerbus in unserer Stadt starten können“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer über viele Meldungen.

Interessierte können sich bei Herrn Wüstner (09851/902-355) oder bei Herrn Herzog (09851/902-358) melden oder per E-Mail an bauverwaltung@dinkelsbuehl.de.

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