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An Christi Himmelfahrt: „Spaziergang“ durch Schloss und Altstadt
Hexen, Henker und Halunken – Gerichtswesen in Mergentheim

Henker, Scharfrichter und Nachrichter gab es in Mergentheim bis ins 19. Jahrhundert hinein; seit dem Mittelalter sind Spuren dieses als „unehrenhaft“ geltenden Berufsstands für Mergentheim zu finden. Die Kunsthistorikerin und Museumsführerin Alice Ehrmann-Pösch befasst sich seit langem in Vorträgen, in Führungen und in museumspädagogischen Programmen mit diesem Thema und bietet an Christi Himmelfahrt, am Donnerstag, dem 25. Mai, 14 Uhr, im Deutschordensmuseum einen geführten „Spaziergang“ im Rahmen der Reihe „Schloss und Stadt“ an: „Hexen, Henker und Halunken. Gerichtswesen in Mergentheim“.

Der letzte Scharfrichter in Mergentheim wurde 1804 unter Vertrag genommen. Was gehörte zu seinen Aufgaben in dieser Residenzstadt des Deutschen Ordens? Einige seiner Tätigkeiten wurden im Rahmen der Justiz, andere in städtischem Auftrag ausgeführt. Weiter beschäftigt sich die Museumsführerin mit Fragen wie: Wo stand in Mergentheim der Galgen, wo wurden Hexen verbrannt? Wo befand sich das Centgefängnis und wer war Gerichtsherr? Wann fand die letzte Hinrichtung statt?“ Sie nimmt das Gerichtswesen in Mergentheim vom 16. bis zum 19. Jahrhundert unter die Lupe, indem sie ausgewählte Exponate im Museum und passende Örtlichkeiten in der Altstadt vorstellt.

Info:
Die Führung ist kostenpflichtig.
Treffpunkt ist die Museumskasse.

Alice Ehrmann-Pösch bei einem Workshop über das Mergentheimer Gerichtswesen für Schülerinnen und Schüler
Foto: Holger Schmitt

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