Der Ökumenische Kreuzweg in Dinkelsbühl von 14. Februar bis 29. März 2024

DINKELSBÜHL (RED). Für die Passionszeit 2024 haben sich die evangelische und katholische Kirchengemeinde Dinkelsbühls zusammengetan, um in einer gemeinsamen Initiative einen ökumenischen Kreuzweg zu schaffen. Die 14 Stationen des Kreuzweges befinden sich in der Dinkelsbühler Altstadt und sind im Zeitraum von Aschermittwoch bis Karfreitag – also während der Fasten-zeit – für jedermann zugänglich. Gestaltet werden die einzelnen Stationen von hiesigen Künstlern Kunstschaffenden, teilweise zusammen mit Schulklassen und Jugendlichen.

Die Geschichte des Kreuzweges
Alle vier Evangelien schildern den Weg Jesu nach Golgatha, den Weg ans Kreuz. Im Laufe der Geschichte entstanden 14 Kreuzwegstationen. Warum hat sich eine solche Andachts-form im Laufe der Jahrhunderte gebildet? Offensichtlich war es ein Bedürfnis für die Gläubi-gen, ihre Nöte und Schmerzen, ihre Wunden und Verletzungen in den Kreuzwegstationen dargestellt zu finden. Im Gehen und Betrachten vor Gott konnten sie ihren eigenen Lebens-weg, ihren eigenen Leidensweg anschauen und bearbeiten. Sie schöpften aus diesen Bil-dern und Stationen Trost für ihr eigenes Leid, für das Ausweglose einer Krankheit, für per-sönliche Angst und Not. Viele moderne Kreuzwegandachten sehen in den Stationen Bilder für den Zustand der Welt. Sie drücken darin Protest gegen die vielen Ungerechtigkeiten aus. Der Kreuzweg gibt für Gläubige die Möglichkeit, das weltweite Leid vor Gott zum Ausdruck zu bringen. Er schenkt die Hoffnung, dass dieses Leid nicht vergeblich ist, sondern durch den Leidensweg Jesu einen Sinn bekommt und letztlich überwunden wird durch seine Auf-erstehung. Entdecken Sie in den unterschiedlichen Stationen Ihren ganz persönlichen Kreuzweg.

Rahmenprogramm
14.02.2024, 17:00 Uhr: VERNISSAGE, Medienraum im Haus der Geschichte
10.03.2024, 14:00 – 16:00 Uhr: Künstlergespräche an den Stationen
29.03.2024, 18:00 Uhr: Andacht, Münster St. Georg

Vorbereitete Impulse und Andachten können angefragt werden bei:
Evangelisches Pfarramt: pfarramt.dinkelsbuehl@elkb.de
Kath. Pfarramt: monika.groener@bistum-augsburg.de

Gästeführungen zu ausgewählten Stationen können angefragt werden beim Touristik Service Dinkelsbühl: touristik.service@dinkelsbuehl.de

Die Stationen des Kreuzweges
Station 1 – Jesus wird zum Tod verurteilt
Sabine Nollek, Gefängniszellen Innenhof Haus der Geschichte

Station 2 – Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schulter
Angelika Wolf, Innenhof Haus der Geschichte

Station 3 – Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz
Maria Schiepek, St. Paulskirche

Station 4 – Jesus begegnet seiner Mutter
Julia Küßwetter, St. Paulskirche

Station 5 – Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen
Martina Haas, Gustav-Adolf-Haus, Eingangsbereich

Station 6 – Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
Ulrike Hochmuth und Nina Wolfram mit Grundschulkindern, Dreikönigskapelle

Station 7 – Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz
Ulrike Hochmuth und Nina Wolfram mit Grundschulkindern, Dreikönigskapelle

Station 8 – Jesus begegnet den weinenden Frauen
Ulrike Hochmuth und Nina Wolfram mit Grundschulkindern, Vorplatz Kapuzinerkirche

Station 9 – Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz
Tina Bönsch, Ingrid Hennig und Sabine Nollek von Art+Farbe, Atelierfenster Alter Bauhof

Station 10 – Jesus wird seiner Kleider beraubt
Veronika Schulte-Bockholt mit Jugendlichen | Rothenburger Tor, Aufgang über Spitalhof

Station 11 – Jesus wird an das Kreuz genagelt
Tina Bönsch, Alte Mange, Spitalhof

Station 12 – Jesus stirbt am Kreuz
Kathrin Mühlöder mit Jugendlichen, Wörnitztor

Station 13 – Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt
Julia Küßwetter, Münster St. Georg

Station 14 – Der heilige Leichnam Jesu wird in das Grab gelegt
Eva Mayer-Eming, Münster St. Georg

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