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Die Stadt Schillingsfürst plant den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für 3,3 Mio. Euro

Schillingsfürst (hm). Seit fast einem Jahrzehnt laufen in der Schlossstadt die Planungen für ein neues Feuerwehrgerätehaus. Jetzt soll das Vorhaben als funktionaler Neubau mit vier Stellplätzen und einer Schlauchpflegeeinrichtung in der Bahnhofstraße verwirklicht werden, wie es in der jüngsten Bürgerversammlung hieß. Bürgermeister Michael Trzybinski präsentierte dort die Planungsentwürfe.

Schon Mitte Juni war das Vorhaben öffentlich dem Stadtrat vorgestellt worden. Auch waren andere Feuerwehrgerätehäuser im Rahmen einer Besichtigungsfahrt in Augenschein genommen worden. Entgegen ursprünglichen Planungen soll das Vorhaben nicht mehr zusammen mit Räumlichkeiten der örtlichen Rot-Kreuz-Bereitschaft kombiniert werden. Entstehen soll ein neues Feuerwehrgerätehaus mit Waschhalle, Schulungsraum für etwa 80 Personen und weiteren Vorzügen.

Wie Architekt Andre Schulz betonte, werden die neuen Räumlichkeiten mit einem Außenmaß von 36 mal 24 Meter errichtet. Das rechteckige Gebäude wird über eine Bruttogeschossfläche von 1350 Quadratmeter verfügen. Die befestigte Außenanlage umfasst rund 2670 Quadratmeter, während das gesamte Areal inklusive Gründanlagen zirka 5000 Quadratmeter messen wird.

Kostenschätzung bei 3,3 Millionen Euro

Im städtischen Haushalt seien für die 3,3 Millionen Euro kostende Maßnahme die entsprechenden finanziellen Mittel eingestellt; davon entfielen rund 500.000 Euro auf die Innenausstattung. Die Rechtsaufsicht des Landratsamtes Ansbach habe diesem finanziellen Kraftakt bereits zugestimmt, so der Rathauschef, der Zuschüsse bis zu 80 Prozent von Seiten der Regierung von Mittelfranken für die vier Stellplätze in Aussicht stellte. Zudem habe die Kommune zusätzliche finanzielle Sicherungen eingebaut, wie es hieß. Angedacht sei zur Herstellung zusätzlicher Synergien unter Umständen auch die Gründung eines Zweckverbandes, um von Nutzungsrechten anderer profitieren zu schaffen. Auch soll zur Umgehungsstraße (Staatsstraße 2246) hin eine eigene Grundstücksausfahrt geschaffen werden. Zudem hätten schon Interessenten für das bisherige Feuerwehrgebäude einschließlich des dortigen Grundstücks angefragt. „Die Weichen sind gestellt, jetzt muss das Vorhaben endlich umgesetzt werden“, so das Stadtoberhaupt. Architekt Horst Döllinger verspricht einen „einfachen, aber qualitätsvollen Neubau“. Noch im kommenden Herbst könnten bereits erste Ausschreibungen getätigt werden. Ein Baubeginn im Frühjahr 2020 erscheint realistisch und soll auch angestrebt werden.

Die Bilder zeigen unterschiedliche Ansichten des geplanten neuen Feuerwehrgerätehauses in der Bahnhofstraße in Schillingsfürst. Fotos: Heinz Meyer

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