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Kreuzgang-Schauspieler Thomas Hupfer liest aus den Briefen Glenn Goulds

Feuchtwangen. Nach einer sehr bewegten und bewegenden Herbst-Winter-Saison in der Reihe Kreuzgangspiele extra bildet ein Abend über den Ausnahmekünstler Glenn Gould am Freitag, den 1. April 2022, um 20 Uhr, in der Stadthalle Kasten den letzten Höhepunkt und den Schlusspunkt, bevor am 4. April die Proben für die Sommer-Saison der Festspiele in Feuchtwangen beginnen.
Glenn Gould (1932-1982) wurde nicht nur weltberühmt für sein geniales Klavierspiel, sondern auch für seine inszenierten Auftritte und seine exaltierte Lebensweise. Dass er seine vielen „Marotten“ durchaus selbstironisch sah, kann man in seinen Briefen entdecken. Er schrieb an Verehrer und Verehrerinnen, an seinen Klavierhersteller, an Freunde, Freundinnen und Bekannte. Die Briefe zeigen den kanadischen Komponisten und Pianisten von einer wenig bekannten Seite. Auch im Schreiben war Gould ein brillanter, überaus witziger Ausnahmekünstler.
Im Rahmen der Reihe Kreuzgangspiele extra liest der Schauspieler Thomas Hupfer Auszüge aus dem Briefwechsel Goulds. Der Pianist Julius Asal begleitet die Lesung mit Werken von Pianisten, die Glenn Gould sehr geschätzt hat. Konzipiert hat den Abend die Autorin und Journalistin Hanne Kulessa.
Von Oktober 2021 bis April 2022 finden und fanden in der Reihe insgesamt 10 Veranstaltungen statt: Von einer Lesung aus dem Tagebuch Lion Feuchtwangers und der Produktion „Lass uns verschwinden!“ anlässlich des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, über einen winterlich-stimmungsvollen Abend mit Gerd Anthoff und Martin Kälberer und einem satirisch-heiteren Ringelnatz-Kästner-Tucholsky-Abend mit der beliebten Schauspielern Atischeh Hanna Braun, bis hin zur Wiederaufnahme der Lesung „Carmilla – der weibliche Vampir“ anlässlich der Eröffnung des neuen KulturKinos am 19. März 2022.
Karten und Informationen gibt es im Kulturbüro der Stadt Feuchtwangen, Marktplatz 2, 91555 Feuchtwangen, Telefon: 09852 904 44, E-Mail: karten@kreuzgangspiele.de sowie im Internet auf www.kreuzgangspiele.de

 

Foto: Pro Podium

Bildunterschrift: Der Pianist Julius Asal spielt am 1. April Werke, mit denen Glenn Gould berühmt geworden ist und die den Ausnahmekünstler Zeit seines Lebens begleitet und beschäftigt haben. Julius Asal ist regelmäßiger Gast internationaler Festivals und trat in Konzerthäusern wie der Wigmore Hall London, dem Musikverein Wien, der Alten Oper Frankfurt und der Merkin Hall New York auf. In der kommenden Spielzeit führen ihn seine Engagements u.a. in das Auditorio Manuel de Falla Granada und die Laeiszhalle Hamburg. Als Solist arbeitete er mit verschiedenen Orchestern zusammen, darunter die Deutsche Radio Philharmonie, das St. Andrew Symphony Orchestra Edinburgh und das Brandenburgische Staatsorchester. Konzertmitschnitte wurden von diversen Rundfunkanstalten übertragen (RBB, DLF, HR, MDR, SWR, BR, ORF, u.a.). In der Wettbewerbsszene machte er immer wieder auf sich aufmerksam; Asal gewann zahlreiche internationale Preise, zuletzt beim Internationalen Klavierwettbewerb Palma d‘Oro und dem Internationalen Brahms-Wettbewerb. Im August 2017 stand er, mit gerade einmal 20 Jahren, im Finale des legendären Busoni-Wettbewerbs in Italien. Eine Woche später gewann er die Young Concert Artists European Auditions. Julius Asal ist Träger des Steinway Preises sowie Stipendiat der Oxford Philharmonic Society, des PE-Förderkreises, der Deutschen Stiftung Musikleben, des RC Alte Oper Frankfurt und der Ferruccio Busoni Foundation. In seiner noch jungen Karriere traf er auf internationale Größen wie Gidon Kremer, Christoph Eschenbach, Steven Isserlis, Boris Berezovsky, Richard Goode und Menahem Pressler, die ihn maßgeblich beeinflusst haben. Sein derzeitiger Mentor ist Eldar Nebolsin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Seit Oktober 2021 setzt er seine künstlerische Ausbildung zudem an der Kronberg Academy bei Sir András Schiff fort. Im April 2022 erscheint Asals Debüt-Album beim spanischen Label IBS Classical mit Werken von Sergei Prokofiev.

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