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Das Jugendhaus bietet Raum zur Entfaltung

Seit Mai ist „Jugendhaus“ in Tauberbischofsheim wieder möglich und dank sinkender Infektionszahlen können sich auch wieder mehr Personen im städtischen Jugendhaus treffen. Philipp Weiß, der neue Jugendhausleiter, hat jede Menge Ideen im Kopf. Zunächst will er herausfinden, welche Bedürfnisse die Jugendlichen überhaupt haben und wie sie ticken: „Ich möchte den Besucher*innen kein fertiges Beschäftigungsprogramm vorsetzen. Es ist mir viel wichtiger, dass ich im Gespräch mit den Jugendlichen herausfinde, wie jeder tickt und wie jeder das findet, wonach er sucht, was nützlich ist oder einfach nur gut tut. Dabei sind mir alle Themen, die unter den Nägel brennen, wichtig“.

Nur zu warten, bis die Jugendlichen den Weg in das Jugendhaus finden, ist ihm zu wenig. „Ich möchte mit den Jugendlichen dort reden, wo sie sich normalerweise aufhalten“. Dazu bekommt er Unterstützung von Nadja Steigerwald. Sie ist für die mobile Jugendarbeit des Caritasverbandes zuständig und bringt jede Menge Erfahrung mit. Der unkomplizierte Austausch mit den Jugendlichen steht dabei am Anfang. Ob am Ende ein Bewerbungstraining oder das Kicker-Turnier angeboten wird, bestimmen letztlich die Jugendhaus-Besucher*innen selbst. Schon jetzt sind erste Veränderungen erkennbar. Dank Farbe und witzigen Ideen sind die Räume schon viel einladender geworden. Und freies WLAN gibt es auch. Im Außenbereich soll zeitnah eine „Chill-Area“ geschaffen werden. Orientierung geben, Mut machen oder einfach mal zuhören. Mit Freunden abhängen, spielen, tanzen, Musik hören. Das Jugendhaus bietet Raum zur Entfaltung. Zum Schnuppern sind Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren herzlich eingeladen. Ab und zu werden auch Schnuppertage für die Altersgruppe der acht bis zehnjährigen angeboten.

Öffnungszeitgen: Dienstag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr. Samstag 1x im Monat 17 bis 20 Uhr.

 

Foto: Stadtverwaltung, H.Hepp

 

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