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Konzept der Gartenschau für 2019 wurde vorgestellt

Wassertrüdingen. Rund 80 Gäste fanden sich jetzt im Bürgersaal von Wassertrüdingen ein, um sich über die geplante Durchführung und das Ausstellungskonzept zur Gartenschau 2019 zu informieren. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeisterin Monika Breit begannen Mitglieder der Geschäftsführung der „Gartenschau Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH“ den aktuellen Stand der Baumaßnahmen zu erläutern. Auf beiden Geländeteilen, „Wörnitzpark“ und „Klingenweiherpark“, seien schon Fortschritte und Veränderungen erkennbar. Die noch bevorstehenden Arbeiten seien an einen engen Zeitplan gebunden. Neben der Geschäftsführung war das gesamte Team der Gesellschaft anwesend. Als „Gartenschau der Heimatschätze“ wird sich das nächstjährige Veranstaltungshighlight präsentieren. Der dazugehörige Slogan „Vom Glück einen Schatz zu finden“ betitelt Schätze als Synonym für Nachhaltigkeit und Werte – wichtige Begrifflichkeiten, die im Rahmen der Konzepterarbeitung immer wieder gefallen sind. Die Erläuterungen zum Ausstellungskonzept, welches sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche ziehen wird, wurden anhand der geplanten Wegführung, die den Gast im kommenden Jahr erwartet, präsentiert. So geht es vom Parkplatz an der Kläranlage beginnend, über den Wörnitzpark im Süden der Stadt, hinauf über den „Entengraben“, am Sonnenuhrenpark in Richtung Marktstraße, von dort durch das „Törle“ und in den Norden, am Friedhof vorbei bis hin zum Klingenweiherpark. Außerdem erläuterten zahlreiche Vortragende ihre geplanten Ausstellungsbeiträge während der 108 Tage, die die Gartenschau andauert. Bei allen Beiträgen stand die Information über die unterschiedlichen „Heimatschätze“ der Region im Vordergrund. Die landkreisübergreifende Zusammenarbeit spielt dabei eine wichtige Rolle und wurde mehrmals hervorgehoben.

Die Bürgerinformation stieß jetzt auf reges Interesse. Fotos: TouristikService Wassertrüdingen

Viele Institutionen sind mit eingebunden

Auch das bereits zugesicherte Engagement der Schulen aus Wassertrüdingen und die bestehenden Kooperationen und deren Beteiligungen wurden jetzt erwähnt. Von Anfang an in allen Planungen und Entwürfen mit eingebunden war die Wegführung durch die Altstadt Wassertrüdingens. Die Stadt profitiert durch die Gartenschau in vielerlei Hinsicht und nimmt selbst eigene Projekte wie beispielsweise die Erweiterung und Verschönerung des Wohnmobilstellplatzes in die Hand. Um den Gästen aus Nah und Fern einen Eindruck der stolzen Gartenschaustadt zu vermitteln, sind die Bewohner der Innenstadt aufgerufen, sich mit blumiger Gestaltung ihrer Fensterbänke zu beteiligen. Ein wichtiges Thema der Innenstadtbelebung ist sicher auch die Leerstandsbeseitigung. Hier sucht die Stadt Wassertrüdingen intensiv nach Lösungen und auch die Gartenschau unterstützt dieses  Vorhaben. Wunsch beider Seiten ist es, nachhaltige Ideen, die die Gartenschau überdauern, zu etablieren. Von großer Bedeutung ist auch die Vereinskultur in und um Wassertrüdingen. So soll auf der Gartenschau ein vielfältiges Bühnenprogramm für Abwechslung sorgen. (HM)

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