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Radfahrer und Fußgänger können bei Neustädtlein wieder über die Wörnitz

Neustädtlein (pm/ak). Die Rad- und Gehwegebrücke bei Neustädtlein über die Wörnitz ist seit kurzem wieder freigegeben. Auf der rund acht Kilometer langen Strecke der Wörnitz von Dinkelsbühl nach Wilburgstetten kann man nur zwischen den Orten Neustädtlein und Radwang über den Fluss. Diese verbindende Holzbrücke für Fußgänger und Radfahrer war jedoch in die Jahre gekommen und musste ersetzt werden. Für wenige Wochen musste daher auf diese verzichtet werden.

 

Bäume blieben erhalten

„Die Bauarbeiten starteten mit den Bohrpfahlgründungen Mitte Mai und nun Ende Juli bereits konnten wir die neue Brücke freigeben“, freut sich Stadtbauamtsmitarbeiter Klaus Gröner über die schnelle Baustelle. Dabei war die Vorortsituation etwas knifflig – beispielsweise standen enge Zufahrten großen Baufahrzeugen gegenüber. Umso mehr freut es Gröner, dass es gelungen ist, die Bäume am Ufer rechts und links der Brücke zu erhalten.

Überregionale Bedeutung

Von links: Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer, Neustädtleins Stadtteilsprecher Jochen Mahler mit Sohn,Vertreter der beteiligten Firmen sowie Klaus Gröner von Stadtbauamt. Foto: Andrea Denzinger

Bei der neuen Brücke handelt es sich um eine Einfeldbrücke mit einem Stahlüberbau. Sie ist 2,50 Meter breit und hat eine Spannweite von 23,40 Meter. In Asphaltbauweise wurden zudem die Zufahrtsrampen mit einem behindertengerechten Gefälle erneuert. „Die Brücke liegt sehr gut. Sie schaut überhaupt nicht wie ein Fremdkörper aus, sondern so als wäre sie schon immer da gewesen“, blickt Oberbürgermeister Hammer auf den Wörnitzübergang. Er ist für die Einheimischen als auch für Touristen wichtig. „Die Orte Radwang und Neustädtlein können damit auf direktem Weg miteinander verbunden bleiben und die Route des Wörnitzradwegs und des Fränkischen Wasserradwegs verlaufen hier“, erläutert das Stadtoberhaupt. Aufgrund dieser überregionalen Bedeutung sei es auch gut, dass ein anschließendes Teilstück nächstes Jahr noch asphaltiert werde. Nach der Endkalkulation ist mit Baukosten von rund 540.000 Euro bei einem Zuschuss von 65 Prozent zu rechnen.

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