Aktuelle Stellenanzeigen:

Bronnbacher Quittentag und klassisches Konzert

Bronnbach. Der Bronnbacher Quittentag findet am Freitag, 15. Oktober, rund um das Rosengewächs statt. Quittenexperte Marius Wittur aus Volkach am Main führt im Rahmen einer „Quittensprechstunde“ um 13 Uhr durch den Quittenpfad. Die Teilnahme ist kostenfrei. Im Anschluss folgt um 14 Uhr ein Vortrag zum Thema Quittenanbau in der Vinothek des Klosters. Hier kann auch alkoholfreier Quitten-Secco verköstigt und gekauft werden. Der Kostenbeitrag für den Vortrag beträgt fünf Euro pro Person. Die „3G-Regelung“ muss beachtet werden. Der im Jahr 2019 eröffnete Quittenpfad wurde in der Zwischenzeit großzügig erweitert und durch neue Bäume ergänzt. Inzwischen befinden sich auf dem 450 Meter langen Weg rund 90 Früchte tragende Hochstämme, hüfthohe Setzlinge sowie Quittenbüsche, welche zum Teil von Baumpaten gespendet wurden. Die Quittenfrucht wird heute trotz ihrer guten Nutzungsmöglichkeit nicht mehr allzu oft angebaut. Sie macht im deutschsprachigen Raum sogar nur noch 0,5 Prozent aller Obstbäume aus. Deshalb ist es besonders wichtig, alte Sorten zu bewahren. Der Quittenpfad im Kloster Bronnbach bildet somit ein lebendiges Archiv der historischen Vielfalt und Nutzung dieser einzigartigen Pflanze.
Ebenfalls am Freitag, 15. Oktober, findet um 19 Uhr ein Konzert des Kulturkreises Wertheim im Bronnbacher Josephsaal statt. Unter dem Titel „Besser du redest nicht weiter darüber“ definieren Alexander Wolf und Wolf Wiechert die Gattung Liedgesang und den Begriff des Kunstliedes neu.
 
Wolf Wiechert lebt und schreibt in Wertheim. Der Wertheimer Komponist Alexander Wolf vertont die starken Wortbilder Wiecherts in einer leicht verständlichen und doch stets klaren zeitgenössischen Tonsprache.
 
Die Tickets zum Preis von 20 Euro können per Mail an stefanie.baerlein@kloster-bronnbach.de oder telefonisch unter 09342 / 935 20 20 28 reserviert werden.
 
Foto: Quitten vor der Klosterkirche Bronnbach: Der Quittentag mit Marius Wittur findet am Freitag, 15. Oktober, statt. Foto: Kloster Bronnbach