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Besuch des Cercle d’Escrime aus Vitry

Turnier mit internationalem Flair in Tauberbischofsheim

Tauberbischofsheim (pm). Zum traditionellen VS-Cup im Fechtzentrum reiste eine außerordentlich große Delegation von 25 Vitryanern nach Tauberbischofsheim. Seit ein paar Jahren bietet dieses Turnier den jungen französischen Fechtern die erste Möglichkeit, an einem Turnier mit internationalem Flair zu starten. Die Erweiterung der am Turnier zugelassenen Jahrgänge sorgte dieses Jahr für eine große Beteiligung mit 288 Teilnehmern. Selbst andere französische Vereine aus Charleville und Umgebung folgten Vitry-le-François und nahmen am Turnier zum ersten Mal teil. Die Atmosphäre stellt für die zehn- bis vierzehnjährigen Vitryaner immer eine besondere Erfahrung dar, denn dieses Turnier gehört zu den bedeutungsvollsten Turnieren, die sie bisher erlebt haben. Der Aufenthalt in Tauberbischofsheim ist auch die erste Auslandserfahrung fast „ohne Eltern“ für die jüngeren Alterskategorien. Die Verteilung in Gastfamilien und die Trennung von ihren Eltern, die sie normalerweise nach einer langen Reise bewältigen müssen, stellte für die Kinder keinerlei Schwierigkeiten dar, weil sie sich vom letzten Jahr bereits kannten. In einem fremden Land, aber einem gewohnten Umfeld ließ sich das erste Wiedersehen am Freitagabend sehr gut meistern. Die kleinen französischen Fechter/-innen kamen mit überfüllten Geschenktüten, die sie liebevoll ihren Gastgebern übergaben. Zu den Teilnehmern gehörten dieses Jahr Suzanne Couyras, Baptiste Bottilier, Gabriel Chardon, Emilien Dias Point, Aubin Gonner, und Grégoire Hermand in Begleitung des Trainers Raphael Bonetti und Vorstandsmitglied Jean Jacques Lhomme. Trotz 288 Teilnehmern haben sich die kleinen Fechter mit den Abläufen eines internationalen Turniers schnell zurechtgefunden. Dass dieser sportliche Austausch jedes Jahr stattfindet und erfolgreich verläuft, ist den Gastfamilien, den Trainern Simone Bauer-Höpfl und Markus Hartmann sowie der Koordinatorin Patricia Steinam zu verdanken, die im Vorfeld des Turniers alle notwendigen organisatorischen Schritte mit viel Engagement und ehrenamtlich übernommen haben. Der gemütliche Teil der Veranstaltung fand mit einem von den Gastfamilien sehr schön und reichlich vorbereiteten Büffet von kulinarischen Köstlichkeiten statt. Peter Behne als erster Initiator dieser Begegnungen freute sich besonders und fasste die Situation so zusammen: „Ich seh’ schon, es läuft auch ohne mich weiter“. Die Vitryaner luden die Anwesenden dann zu einer traditionellen „Beaujolais Nouveau“-Probe ein, was für gute Laune unter Freunden sorgte. Eine Gegeneinladung wurde für das 1. Mai-Turnier „Grain de Malice“ in Vitry ausgesprochen, und entzückte besonders die deutschen Gastfamilien.

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