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BAD WINDSHEIM/NEUSTADT AISCH (PM/AK). Die in den vergangenen Monaten erfolgten Personalaufstockungen für die Kontaktnachverfolgung (Contact Tracing) gehen mit einer Reduzierung der Unterstützungskräfte der Bundeswehr im Landkreis einher. Derzeit sind rund 40 Mitarbeiter in sechs sogenannten Contact Tracing-Teams im Gesundheitsamt im Einsatz. Fünf Soldaten, die das Gesundheitsamt in diesem Bereich unterstützten, konnten daher nun ihren Dienst beenden.

Die aus der Kontaktnachverfolgung verabschiedeten Bundeswehrsoldaten mit Landrat Helmut Weiß (rechts) und Oberstleutnant Johannes Ruck (links) vom Kreisverbindungskommando. Foto: Christine Berger, Landratsamt

Drei von ihnen kehrten zurück zu ihrer Einheit zum Panzerbataillon 104 in der Oberpfalz, zwei wechselten zum Katastrophenschutz des Landratsamtes in Neustadt a.d.Aisch. Mit dem jüngsten Personalwechsel sind noch 13 Bundeswehrsoldaten im Landkreis beschäftigt, zwei davon aus dem Kreisverbindungskommando. Sie bringen sich unter anderem in der Führungsgruppe Katastrophenschutz ein, darüber hinaus engagieren sich Soldaten im Impfzentrum des Landkreises in Bad Windsheim sowie im Pflegeheim Marienheim in Obernzenn bei der Abnahme von Abstrichen. Seit 16. November vergangenen Jahres wird das Landratsamt von Bundeswehrsoldaten unterstützt, zu dem Zeitpunkt zog die Zahl der aktiven Corona-Fälle spürbar an.

Für die personelle Unterstützung der Soldaten in einer für den Landkreis schwierigen Zeit dankte Landrat Helmut Weiß den ausscheidenden Soldaten: „Sie haben einen wertvollen Dienst für den Landkreis geleistet.“ Die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr sei sehr konstruktiv gewesen, die Nachverfolgung von Kontaktpersonen bedeute einen wichtigen Beitrag, um das Infektionsgeschehen im Landkreis unter Kontrolle zu halten. Die Koordination des Einsatzes hat das Kreisverbindungskommando inne, dem der Landrat ebenfalls seinen Dank
aussprach.

Zu den Soldaten, die seit Mitte November bei der Kontaktnachverfolgung in einem der Contact Tracing Teams mitwirkten, gehörte Obergefreiter Nick Platicin. Bei der Information der Kontaktpersonen sei er überwiegend auf viel Verständnis für die angeordneten Maßnahmen gestoßen, erzählte er. Unter dem Strich habe er es in den vergangenen Monaten mit der ganzen Bandbreite möglicher Reaktionen zu tun bekommen. Durch die notwendigen, regelmäßigen Anrufe während der meist zweiwöchigen Absonderung habe er viele Menschen aus dem Landkreis kennengelernt.

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