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Geballte Fachkompetenz für mittelalterlichen Wolkenkratzer

Dinkelsbühl (pm/ak). Mit vielen tausend kleinen Schritten und geballter Fachkompetenz wird inmitten der Dinkelsbühler Altstadt das Haus B, ein „mittelalterliche Wolkenkratzer“, der stark sanierungsbedürftig ist, zu einem multifunktional nutzbaren Haus der Kunst, Kultur, Musik und Soziales – alles unter einem Dach – entwickelt. Kürzlich trafen sich Architekten und Fachplaner das erste Mal gemeinsam zum Kennenlernen, Auftaktgespräch und Austausch der Konzeptideen.

„Alle technischen, kreativen und architektonischen Konzeptvorstellungen von der Tragwerksplanung, über die Architektur, der Haustechnik und der Elektrotechnik müssen bei dem denkmalgeschützten Haus von Anfang an aufeinander abgestimmt sein“, so Stadtbaumeisterin Gerhild Vonhold.

Der Sonne und einem großen neuen Altstadtprojekt entgegen: kurze Fotopause auf der Treppe des Hauses B beim Auftaktgespräch der Fachplaner und Architekten zur Sanierung dieses mittelalterlichen Wolkenkratzers inmitten der Dinkelsbühler Altstadt. Foto: Andrea Denzinger

Zentrale Fragen wie Barrierefreiheit und Erschließung im Mittelpunkt

„Gemeinsame zentrale Fragen sind etwa der Bauzeitenplan, die barrierefreie innere und äußere Erschließung und der Umgang der Spitalhofnutzung während der Bauzeit“, führt Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer auf. Der Leiter des vom Stadtrat beauftragten Architektur- und Ingenieurbüros Büros Dipl.-Ing (FH) Architekt Christian Teichmann rechnet damit, dass die Entwurfsplanung noch heuer abgeschlossen werden kann. 2021 sollen dann die Ausführungsplanung mit allen Kostenberechnungen und die Ausschreibungen erfolgen. 2022 könnte mit dem Bau begonnen werden und Ende 2023 sei das Ziel der Fertigstellung, so Teichmann.

Abstimmung auch mit Fachbehörden

Das Team des Auftaktgesprächs war sich einig, dass das Gebäude nicht nur als Einzeldenkmal, sondern auch als Teil des Gesamt-Ensembles der Altstadt gesehen werde. „Wir müssen stets das städtebauliche Umfeld im Blick haben“, so Stadtbaumeisterin Gerhild Vonhold. „Bei Besprechungsterminen zu diesem Punkt werden Fachbehörden sowie Vertreter des historischen Vereins und der Stadtheimatpflege mit ins Boot genommen“, schildert Dr. Hammer die geplante Vorgehensweise.

„Sehr gute Ideen der Fachleute und eine tolle Aufbruchsstimmung für unser Haus B prägten die Besprechung und den Vor-Ort-Termin“, fasst Dr. Hammer zusammen, „ich freue mich auf die kommenden drei Jahre mit den nächsten, wenn auch sicherlich tausenden, Schritten hin wieder zu einem neuen Juwel in der Altstadt.“

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