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Tauberbischofsheim. Jeder Mensch kann in die Situation geraten, für einige Zeit oder dauerhaft auf Pflege angewiesen zu sein. Andererseits haben die meisten Menschen den Wunsch und das Bedürfnis, solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebungbleiben zu können – auch im Falle einer Krankheit, nach einer Operation oder bei  Pflegebedürftigkeit. Dieser Wunsch ist jedoch oft nur realisierbar, wenn für die
erforderliche Unterstützung auch geeignete Personen zur Verfügung stehen und die Pflege gewährleistet werden kann. Da die Zahl der älteren Menschen mit Pflegebedarf in den kommenden Jahren deutlich steigen wird, erhöht sich auch der Bedarf an gut ausgebildeten und motivierten Fachkräften in der Alten- und Krankenpflege. Dazu bietet der DRK Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. eine dreijährige Fachausbildung in diesen Bereichen an. Daraus resultieren für junge Menschen oder für spätere Berufseinsteiger zukunftssichere, wohnortnahe Arbeitsplätze in der ambulanten, teilstationären und stationären Alten- und Krankenpflege. Zum Beispiel hat Manuela Demirkapi vor Kurzem ihre Ausbildung zur Altenpflegerin beim DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. erfolgreich absolviert und
bereichert jetzt das „DRK-Zuhause“-Team als examinierte Fachkraft. Mit „DRK Zuhause“ hat der Kreisverband im vergangenen Jahr einem bereits zuvor bestehenden Portfolio ein neues Gesicht gegeben, das gegenwärtig erweitert wird. Dazu zählt nach dessen Fertigstellung voraussichtlich im Herbst 2022 das neue Solitäre Kurzzeit- und Tagespflegezentrum des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V. in Wertheim. Das „DRK Zuhause“ sorgt dafür, dass Hilfe und Unterstützung – sei es aufgrund Alter, Krankheit oder einer Behinderung – daheim in vertrauter Umgebung stattfinden kann. Oft ist es möglich, dank der häuslichen Unterstützung eine Heimunterbringung oder ein Krankenhausaufenthalt zu verkürzen oder ganz zu vermeiden. Dies kann beispielsweise durch ambulante Pflege und entlastende Hilfen zu Gunsten sowohl der Betroffenen als auch der pflegenden Person erfolgen. „Zu bedenken ist etwa für pflegende Angehörige, dass dies ansonsten womöglich zusätzlich zu den privaten oder beruflichen Aufgaben zu einer enorm belastenden Anforderung führt“, erklärt Nina
Fertig, Leiterin vom „DRK Zuhause“ des Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V. Weitere Angebote sind unter anderem „Essen auf Rädern“, der Hausnotruf und für unterwegs ein mobiles Notrufsystem, durch das ein Teilnehmer auch außerhalb der Wohnung deutschlandweit per Knopfdruck und GPS-Ortung im Bedarfsfall schnelle Hilfe erhalten kann. Ergänzend sind aktivierende Hausbesuche vor allem für Menschen möglich, die nicht mehr selbstständig zur Gymnastikstunde oder anderen Aktivitäten kommen können sowie dadurch, schnell an Beweglichkeit und Selbstständigkeit verlieren. Die geschulten „DRK Zuhause“-Mitarbeiter besuchen einmal oder mehrmals wöchentlich nach vereinbarter Zeit die Senioren und bieten eine Kombination aus Bewegung und Gesprächen an. Neben den Ausbildungsmöglichkeiten zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann besteht ebenso die Möglichkeit, beim „DRK Zuhause“ ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu leisten. „Hierbei erfahren und lernen junge Menschen neben beruflichen Fertigkeiten und Perspektiven vor allem auch soziale Kompetenzen für ihren weiteren Lebensweg“, betont Nina Fertig.

Weitere Infos und Kontakt: DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V – „DRK
Zuhause“, Mergentheimer Straße 30, 97941 Tauberbischofsheim, Tel.: 09341 / 92 05–
60, Fax: 09341 / 9205-99, E-Mail: pflegedienst@drk-tbb.de.

Fotountertext: Vor Kurzem hat Manuela Demirkapi (links) ihre Ausbildung zur Altenpflegerin
beim DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. erfolgreich absolviert und
bereichert jetzt das „DRK-Zuhause“-Team als examinierte Fachkraft. Rechts
daneben Julia Deppner (Praxisanleiterin) und Nina Fertig (Leiterin DRKZuhause).
Fotonachweis: DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim

 

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