Tauberbischofsheim. In jedem Jahr vergibt die Bürgerstiftung der Kreisstadt Tauberbischofsheim den Koldschmidt-Preis an die beste Abiturientin oder den besten Abiturienten am Matthias-Grünewald-Gymnasium. Für ein herausragendes Abitur mit dem Traumschnitt von 1,0 bekam in diesem Jahr Lisa Neidhart den Koldschmidt-Preis verliehen. Mit den Worten: „Ich bin tief beeindruckt von Ihren Leistungen und Ihrer Rede am Abiball“ überreichte Bürgermeisterin Anette Schmidt das Preisgeld von 2.045 Euro und die Ehrenurkunde der Bürgerstiftung. Der Koldschmidt-Preis wird in diesem Jahr zum 40. Mal verliehen und ist der höchstdotierte Preis für einen Abiturienten in der Region. Der 1981 in Wien verstorbene, ehemalige Schüler des Matthias-Grünewald-Gymnasiums Paul Koldschmidt hat in seinem Testament auch an die nachfolgenden Schülergenerationen des Gymnasiums gedacht. So wird seit 1987 aus den Zinserträgen seines Vermächtnisses dem besten Abiturienten eines jeden Jahrganges ein Studienaufenthalt in den USA – während Corona und aktuell aufgrund der gestiegenen Reisekosten ausgeweitet auf Europa – ermöglicht. Der Koldschmidt-Fonds wurde in voller Höhe in die 1999 gegründete Bürgerstiftung der Kreisstadt Tauberbischofsheim eingelegt. Um das ursprüngliche Kapital erhalten zu können, stockt die Bürgerstiftung seit Jahren die Differenz aus dem Zinsertrag des Koldschmidt-Kapitals bis zur bisherigen Höhe des Stipendiums aus ihren sonstigen Erträgen auf.
Bild: v.l. Oberstudiendirektor Sebastian Link (Schulleiter Matthias-Grünewald-Gymnasium), Koldschmidt-Preisträgerin Lisa Neidhart, Bürgermeisterin Anette Schmidt und Heike Theiler-Markert (Geschäftsführerin der Bürgerstiftung). Bild: Stadtverwaltung Tauberbischofsheim (Helga Hepp)




