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2. Hettinger Gartenausstellung am Sonntag den 1. Juli 2018

Buchen-Hettingen. Anlässlich des 50.sten Jubiläums des Hettinger Heimatvereins organisiert die Künstlerin Gabriele Strittmatter für den Heimatverein Hettingen zum zweiten Mal den Tag der offenen Gartentür unter dem Motto –Zeigt her Eure Gärten – Gartenträume werden wahr – .
Vielfalt statt Einfalt, so präsentieren sich 24 Gartenanlagen. Anhand der unterschiedlichen Gärten in Hettingen wird gezeigt, wie sich die Gartenkultur in unserer Region entwickelt hat. Von traditionell bis modern und extravagant Die Gärten sind in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Zum Beispiel: Krautgarten, Hausgarten, Naturgarten, Wassergarten, Vorgarten und Kunstgarten.
Manche Gärten können nur mit dem „Blick über den Zaun“ betrachtet werden (bitte respektieren Sie das), in andere Gärten dürfen Sie eintreten und sich verzaubern lassen. Diese Gärten sind besonders gekennzeichnet.
Der Garten hat eine tausendjährige wandelvolle Geschichte. Die Entwicklung geht vom reinen Nutzgarten mit geringer Pflanzenvielfalt der Kelten und Germanen, bis ins Mittelalter, wo eigene Gärten um die Häuser fester Bestandteil der Selbstversorgung waren. Im Barock und Rokoko entstanden  prunkvolle Parkanlagen, in denen die Natur geplant und zurechtgestutzt wurde. Die ersten sogenannten Natur- und Dichtergärten entstanden hier um 1900. Auch Klein- bzw. Schrebergärten an den Stadträndern und in Kleingartenkolonien gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert.
Heutzutage hat der Garten immer mehr die Aufgabe eines Erholungs- und Rückzugraumes. Oder wie in Großstädten das sogenannte  Urban Gardening, das  Freiraum und gesunden Gemüseanbau zur Selbstversorgung vereint. Auf Brachen, Dächern, Balkonen, Mauern und Grünstreifen werden Blumen gezüchtet und Möhren aus der Erde gezogen. Mit jedem Beet wird wieder ein Stück Natur in die Stadt geholt.
Am Sonntag um 9 Uhr beginnt in Buchen – Hettingen die traditionsreiche Prozession zu Ehren der heiligen Odilie. Alle interessierten Besucher der Gartenausstellung sind herzlich dazu eingeladen.

Ab 11 / 11.30 Uhr wird die Gartenausstellung an der Morrequelle eröffnet.
Lagepläne für die Gartenausstellung werden am Info-Stand (Verband Wohneigentum) ausgegeben. Hier befindet sich auch das vor 3 Jahren entstandene Würzbüschelbeet. Eine Informationstafel informiert über diese alte Tradition und welche Pflanzen in den Straus gehören.
Ab 10.00 Uhr kann bereits der Koi-Karpfen Präsentationsgarten am Hühnerberg 19 besichtigt werden.
Im Rahmen der Gartenausstellung hat auch die Eiermann – Magnani-Dokumentationsstätte geöffnet. Auf Initiative des Hettinger Pfarrers Heinrich Magnani wurde 1946 für Flüchtlinge des 2 Weltkrieges eine kleine Siedlung mit 14 Häusern gebaut, um diesen Menschen einen menschenwürdigen Neustart zu ermöglichen. Architekt war Prof. Eugen Eiermann. Das zu besichtigende Haus mit kleinem Versorgungsgarten wurde durch die Förderung der Wüstenrot-Stiftung erhalten und in den Originalzustand gebracht.
Auch dieses Mal öffnet die Künstlerin Gabriele Strittmatter ihren Kunst- und Naturgarten den interessierten Besuchern.
Die Verköstigung der Besucher organisiert die DLRG anlässlich der gleichzeitig stattfindenden Beach-Party an der Morrequelle. Es gibt neben Getränken kaltes und warmes Essen und auch Kaffee und Kuchen.    Das Lokal Zur Wanderlust hat ganztägig geöffnet.

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