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1,3 Millionen Euro für das Sanierungsgebiet Altstadt/ Stadtgarten

Zuschlag für Städtebauförderung erteilt / OB: Große Chance für die Stadtentwicklung

Bad Mergentheim. Die Stadt Bad Mergentheim hat den erhofften Zuschlag für die Städtebauförderung eines neuen Sanierungsgebietes Altstadt/ Stadtgarten erhalten. Insgesamt 1,3 Millionen Euro wurden vom Land für das Areal bewilligt. „Das ist ein starkes Signal und eine große Chance für unsere Stadtentwicklung“, freut sich Oberbürgermeister Udo Glatthaar. „Die nachhaltige Aufwertung des Stadtbildes, die Schaffung attraktiver Plätze in der Altstadt sowie die Umnutzung des Areals Stadtgarten sind einige unserer Zielsetzungen, die mittels der städtebaulichen Erneuerung in Zukunft angegangen werden sollen und der Vorbereitung der Landesgartenschau 2034 dienen.“ Eine Kernaufgabe der Städtebauförderung liegt aus Landes-Sicht darin, bezahlbaren Wohnraum für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen zu schaffen und den Bewohnerinnen und Bewohnern ein attraktives Lebens- und Wohnumfeld zu erhalten. Die Mittel werden eingesetzt, um bestehende Wohnungen zu modernisieren, sie energetisch auf den aktuellen Stand zu bringen und Barrierefreiheit zu sichern. Dabei wird Wert darauf gelegt, historisch wertvolle Bausubstanz zu erhalten. „Ziel ist es zudem, nach dem Grundsatz ‚Innenentwicklung vor Außenentwicklung‘ leerstehende Gebäude neu zu nutzen sowie brachliegende Flächen zu aktivieren und so vorzubereiten, dass dort neu gebaut werden kann“, erklärte Nicole Razavi, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, bei der Bekanntgabe der in das Programm aufgenommenen Städte. Ein weiterer Schwerpunkt des Förderprogramms liegt von Seiten des Landes auf Maßnahmen zum Schutz des Klimas. Eine wichtige Rolle spielt auch die Verbesserung der grünen und blauen Infrastruktur und des Wohnumfeldes durch die Schaffung und den Erhalt von multifunktionalen Grün- und Freiflächen sowie die Unterstützung des Holzbaus. Das vergleichsweise große Sanierungsgebiet Altstadt/ Stadtgarten ist im Zuge des Bad Mergentheimer Stadtentwicklungsprozesses festgelegt worden. Es beginnt im Süden mit dem Areal um das Stadtgarten-Gebäude, erstreckt sich über weite Teile des historischen Stadtkerns (inklusive Burgstraße und Gänsmarkt) bis hin zu einem größeren Areal rund um den Bahnhof, das auch Flächen nördlich der Bahnlinie umfasst.  „Das bedeutet Rückenwind für eine städtebauliche Aufwertung, Sanierung und Modernisierung Bad Mergentheims in zentralen Bereichen. Die Stadt hat sich in diesen Bereichen im Zuge der Landesgartenschau-Konzeption ehrgeizige Ziele gesetzt – und die privaten Eigentümerinnen und Eigentümern können in den nächsten Jahren von diesem Schub profitieren“, sagt Stadtbaudirektor Bernd Straub.  Die Stadtverwaltung weist darauf hin: Eine Förderung von privaten Bau- oder Abbruchmaßnahmen ist erst möglich, wenn die Sanierungssatzung durch den Gemeinderat rechtskräftig beschlossen wurde und Finanzmittel zur Verfügung stehen. Bis dahin sind noch einige Vorbereitungen und Entscheidungen zu treffen, so dass ein genauer Zeitpunkt noch nicht genannt werden kann. Dieser Tage werden alle Betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken und Immobilien im Sanierungsgebiet von der Stadt Bad Mergentheim direkt angeschrieben und über die Fördermöglichkeiten informiert. Zusätzlich ist geplant, dass im Herbst bei einer Einwohnerversammlung über dieses Thema gesprochen wird. Im Internet sind allgemeine Informationen sowie eine detaillierte Kartengrafik zum betroffenen Areal verfügbar unter www.bad-mergentheim.de im Bereich „Stadtentwicklung“ oder unter dem Such-Stichwort „Sanierungsgebiet“. stv

 

BILDUNTERZEILE: Beginnend mit dem Areal rund um den Stadtgarten erstreckt sich das Sanierungsgebiet bis zu Teilbereichen nördlich des Bahnhofs. (Bild: Stadt Bad Mergentheim)

 

GRAFIKUNTERZEILE: Das neue Sanierungsgebiet umfasst verschiedene Areal im und um den historischen Stadtkern. (Grafik: Stadt Bad Mergentheim)

 

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