„Reisen für alle“ – Wassertrüdingen erhält Auszeichnung

Touristikservice und Museum FLUVIUS bedacht

Im Wassertrüdinger Rathaus freut man sich über die Auszeichnung. Foto: Heinz Meyer

WASSERTRÜDINGEN. Im Herbst diesen Jahres wurden der Touristikservice Wassertrüdingens und das Museum FLUVIUS – „Fluss und Teich“ nach den Kriterien der bundesweiten Kennzeichnung „Reisen für Alle“ geprüft und für die kommenden drei Jahre mit der Auszeichnung „Barrierefreiheit geprüft“ versehen. Ein weiterer Schritt ist getan in Richtung „Bayern barrierefrei 2023“, dessen Ziel sich Wassertrüdingen als Modellgemeinde auf die Fahne geschrieben hat. Vorangegangen ist der Zertifizierung ein eintägiges Sensibilisierungsseminar, initiiert durch die Bayerische Tourismusmarketing GmbH, das Nina Maurer vom Touristikservice absolviert hat. Dieses Seminar ist die Grundlage für die Zertifizierung. Ein externer Prüfer nahm sich dann die Zeit, die beiden wichtigen Anlaufpunkte in der Wassertrüdinger Altstadt nach den strengen Kriterien des Kennzeichnungssystems zu prüfen. Umso größer ist die Freude nun, zwei Zertifikate in den Händen halten zu dürfen. Der Touristikservice hat mit „teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und Menschen mit Rollstuhl“ bestanden, das Museum FLUVIUS hat die Barrierefreiheit für Menschen mit Gehbehinderung erhalten. Darüber hinaus liegen detaillierte Informationen für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Hörbehinderung, gehörlose Menschen, Menschen mit Sehbehinderung, blinde Menschen und Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen vor. Diese sind online unter www.wassertruedingen.de einsehbar.

Das Projekt „Einführung des Kennzeichnungssystems „Reisen für Alle“ im Sinne eines Tourismus für Alle in Deutschland“ ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördertes Kooperationsvorhaben des Deutschen Seminars für Tourismus (DSFT) Berlin e. V. und des Vereins „Tourismus für Alle Deutschland e.V.“. Es sieht die bundesweite Einführung und Weiterentwicklung des Kennzeichnungssystems „Reisen für Alle“ vor, das in mehrjähriger Zusammenarbeit und Abstimmung mit Betroffenenverbänden sowie touristischen Akteuren im Rahmen des vorhergehenden Projektes entwickelt wurde.

Inzwischen setzen bereits zahlreiche Bundesländer, einige Regionen und eine Hotelkooperation das Kennzeichnungssystem ein (Stand: September 2016). Mehr als 1.700 Betriebe und Angebote wurden mit dem umfangreichen Kriterienkatalog geprüft.

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